

Vom 17. bis zum 19. Juli ging es für unsere Ministrantinnen und Ministranten auf Minifreizeit nach Freiburg im Breisgau.
Am Freitagnachmittag trafen wir uns am Karlsruher Hauptbahnhof und machten uns mit dem Regional-Express auf den Weg nach Freiburg. Das Gemeindehaus St. Barbara in Littenweiler diente den Jungs als Unterkunft. Dorthin machten wir uns auch als erstes auf den Weg, um mit Spaghetti und Tomatensoße gestärkt in den Abend starten zu können.
Trotz etwas Zeitstress ging es danach rechtzeitig wieder zum Bus, zur Bahn und auf zu einer Nachtwächtertour durch die Freiburger Altstadt. Dabei erfuhren wir viel Interessantes über die Geschichte der Stadt und konnten Freiburg einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen. Jetzt wissen wir auch alle...Freiburg wurde eigentlich im Jahr 1091 gegründet und NICHT 1120, wie es sonst überall heißt.
Nach zwei Stunden im Mittelalter kehrten wir ins 21. Jahrhundert zurück, um festzustellen, dass schon spät geworden war. Also trennten sich die Wege der Jungen und Mädchen. Die einen kehrten in das Gemeindehaus zurück. Die anderen machten sich auf den Weg zum Collegium Borromaeum, dem Freiburger Priesterseminar, um dort in Matratzenlagern zu nächtigen.
Am Samstag starteten wir früh und eher weniger ausgeschlafen zu einem großen Turnier. Im Seepark spielten wir einige spannende Runden Minigolf und konnten uns danach bei frischem Baguette sowie verschiedenen Aufstrichen und Aufschnitten wieder von dem anstrengenden Wettkampf erholen.
Nach etwas Freizeit besuchten wir dann das Museum „Mensch und Natur“, das uns viele interessante Fakten zum Thema Umwelt lieferte. Im Anschluss machten wir erneut eine Zeitreise in die Vergangenheit und veranstalteten eine große Tauschbörse. Dabei teilten sich die Minis in Gruppen ein. Jede Gruppe bekam einen Apfel und die Aufgabe, beginnend mit diesem Apfel durch Tauschhandel etwas Besseres zu ergattern als die anderen Gruppen. Nun hieß es also: Freiburg erkunden, Menschen ansprechen, tauschen was das Zeug hält. Dabei stellten sich alle Gruppen ziemlich geschickt an, und so endete das Spiel unter anderem mit mehreren Büchern, Regenschirmen und einer Packung Lindt Kugeln.
Zurück in der Zukunft waren wir alle hungrig und müde. Nach einem leckeren Besuch bei der Freiburger L'Osteria und einer düsteren Runde Werwolf war es deshalb erneut Zeit fürs Bett...








